Bayerischer Meisterin x2

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01.02.2018 Text: Michaela Schmotz Foto: privat

 

Die Bayerische Meisterschaft ist neben den bekannten Rennserien das erste große Highlight der Saison bei welcher es um Titel geht. In diesem Jahr hat der Allgäuer Skiverband den Zuschlag für die Ausrichtung der 3-tägigen Veranstaltung bekommen und die Rennen am Oberjoch in Hindelang durchgeführt. Das Team aus dem Oberland ging mit 12 Startern aus dem Isarwinkel, Tegernseer Tal und Schlierach-, Leitzachtal auf Titeljagd.

 

Beim Riesenslalom überzeugten allen voran wieder einmal Sophia Zitzmann vom SC Gaißach mit zweimaliger Laufbestzeit und holte Ihren ersten Bayerischen Meistertitel. Auch Marinus Sennhofer vom SC Kreuth lag zur Halbzeit noch in aussichtsreicher Position 2 schied allerdings im 2. Durchgang aus. Marisa Messmer vom SC Schliersee beendete nach zwei beherzten Läufen das Rennen auch einem guten 7. Platz. Viktoria Dierl (TSV Wolfratshausen) belegte den 21. Platz welcher zugleich den 6. Platz in Ihrer Alterklasse U14 bedeutete. Auch Kilian Murböck (SC Lenggries) konnte mit Gesamtrang 22 und Platz drei bei den jüngeren Burschen überzeugen. Die weiteren SVO Starter belegten die Plätze 24 Johanna Lechner (SC Wackersberg), 27 Hannah Gerg (SC Lenggries), 28. Luis Fresia (SC Reicherbeuern) 29. Vitus Fischer (TSV Wolfratshausen) und 33 Flori Schelle (SC Kreuth).

Auch tags darauf im Slalom sah die Ergebnisliste bei den Mädchen ähnlich aus. Wieder setzte sich Zitzmann vor Elina Lipp aus dem Allgäu durch und gewann Ihre zweite Goldmedaille. Im Mittelfeld platzierten sich die anderen Mädels aus dem Oberland mit Messmer auf 13, Leni Auracher von der SZ Neuhaus auf 17, Gerg auf 20 und Dierl als 23.

Bei den Burschen war das Glück an diesem Tag nicht auf unserer Seite. Sennhofer, schied nach einer guten Fahrt kurz vor dem Ziel aus und auch die anderen Starter des SVO konnten die Kurssetzung nicht bewältigen. Einzig Flori Schelle sah zweimal die Zielinie und belegte im Endklassement den 22. Platz.

Zum Abschluss fand am Montag noch der Teamevent statt bei welchem aus jeder Region zwei Mädels und drei Bursch pro Team startberechtigt sind. Grippegeschwächt gingen die Oberlandler mit zwei Teams und Außenseiterchancen an den Start. Und wieder zeigte sich, dass im Parallelslalom andere Gesetzte herschen. Team Oberland 1 belegte in der Besetzung Messmer, Gerg, Schelle, Murböck und Fischer den guten 5. Rang. Lechner, Dierl, Juse, Fresia und Walderbach (München) mussten sich schon in der ersten Runde den Bayerischen Vizemeistern aus München geschlagen geben.