Neue Vorstandschaft im SVO

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22.11.2018 Text: Merkur Foto: Foto Datzer

 

Der große Umbruch in der Führungsspitze des Skiverbands Oberland (SVO) ging absolut geräuschlos über die Bühne. Ohne eine einzige Gegenstimme wurden am Mittwochabend bei der turnusmäßigen Herbstversammlung im Wiesseer Gasthof Post viele neue Gesichter von den Vertretern der angeschlossenen Vereine in das Führungsgremium gewählt.

Neuer Vorsitzender ist der selbstständige Kaufmann Paul Chini (SC Lenggries) aus Arzbach. Das Amt seines Stellvertreters übernimmt Jonas Lerchenmüller (SC Rottach-Egern). Neu besetzt wurden auch die Posten einiger Sportwarte: Für Ski-Langlauf ist nun Oliver Kesper zuständig, für Biathlon Hannah Frey (beide TSV Hartpenning). Für die relativ neue Sparte Ski-Freestyle/Slopestyle wurde Dieter John (SC Miesbach) zum Sportwart gewählt.

„Ich habe die Ehre, unsere Abschiedsrede zu halten“, erklärte die scheidende Zweite Vorsitzende Christa Winkler (SC Rottach-Egern). Zwölf Jahre lang hatte sie mit dem Haushamer Hans Rieder die Geschicke des SVO geleitet. Für den nordischen Bereich war noch der Tölzer Hans Krey hinzugekommen. „Es war eine sehr schöne Zeit. Wir haben vieles erreicht“, konstatierte sie, und Rieder ergänzte: „Wenn ich das Engagement unserer Vereine sehe, dann ist mir um die Zukunft des Schneesports in der Region nicht bange.“

Sein Nachfolger Chini betonte in seiner Antrittsrede: „Mein erklärtes Ziel ist es, den Verband weiter zu entwickeln, damit wir auch in Zukunft erfolgreich und konkurrenzfähig bleiben.“ Zum besonderen Anliegen erklärte der 51-Jährige: „Ich will dafür sorgen, dass unsere leistungsstärksten Athleten auch das bestmögliche Umfeld bekommen.“

Ân dieser Stelle hakte Krey in seinen letzten Worten ein: „Auch in zehn Jahren wird Biathlon in Deutschland noch die Wintersport-Art Nummer eins sein. Deshalb wäre der SVO gut beraten, endlich auch hierzulande eine entsprechende Trainingsanlage für unsere Athleten zu schaffen.“ Abgesehen vom „herausragenden Engagement des TSV Hartpenning“ müssten nämlich die ständig mehr werdenden guten SVO-Nachwuchs-Biathleten weiter zum Training bis nach Mittenwald fahren.

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