Biathleten im Schwarzwald nur knapp am Podest vorbei

Biathlonnotschrei
28.01.2019 Text: H. Pfund Foto: privat

 

Eine starke Leistung haben die Biathleten aus dem Oberland am Wochenende beim 4. Deutschlandpokal in Notschrei im Schwarzwald gezeigt. Johanna Puff erwies sich einmal mehr als überragende Läuferin und stand gleich zweimal ganz oben auf dem Podest der Mädchen AK 17. Magdalena Siglhuber (SC Lenggries) und Leonhard Pfund (SC Tölz) verpassten beim Sprint das Stockerl nur knapp und kamen mit jeweils einem vierten Platz im Gepäck nach Hause. Dabei waren die Bedingungen im Schwarzwald alles andere als gut: Nebel, Schneetreiben und starker Wind  machten den Teilnehmern, die aus ganz Deutschland angereist waren, schwer zu schaffen.

Insgesamt fünf Isarwinkler, die alle beim Stützpunkt Werdenfels trainieren, waren in Notschrei am Start: Vroni Kaltenhauser (SC Gaißach), Johannes Krey, Florian Wolpert, Leonhard Pfund (alle SC Tölz) sowie Magdalena Siglhuber (SC Lenggries).  Johanna Puff war mit den Ruhpoldingern angereist. Zwei Rennen – vom SV Schauinsland organisiert- standen am Samstag, 26., und Sonntag, 27. Januar, auf dem Programm: ein Sprint und ein Supereinzel.

Der Sprint am Samstag stand aber erst einmal auf der Kippe: sollte man bei dichtem Nebel und Schneetreiben starten? Der Notschreipass, nur eine halbe Stunde Fahrt von Freiburg entfernt, machte seinem Namen alle Ehre. Schließlich fiel doch der Startschuss: Leo Pfund bog zwar zunächst auf die längere Juniorenrunde ab und lief damit mehr als die für die AK 16 vorgeschriebenen 7,5 Kilometer. Von den zehn Schuss ging ihm jedoch nur einer daneben und somit konnte er sich noch den sehr guten vierten Platz sichern. Und damit war er sogar bester unter den Bayern am Start. Florian Wolpert und Johannes Krey hatten mit 7 und 5 Fehlern an diesem Samstag keine ruhige Hand. Florian erreichte den 22. und Johannes den 23. Platz.

Dagegen zeigte Magdalena Siglhuber bei den Mädchen der AK 17, die sechs Kilometer zu bewältigen hatten, viel Konzentration am Schießstand: mit drei Fehlern sicherte sie sich den 4. Platz.  Vroni Kaltenhauser wiederum schoss vier Mal daneben und kam so in der Klasse der Juniorinnen auf Rang 7.

Neu gemischt wurden die Karten am Sonntag, mit dem Supereinzel über 7,5 Kilometer für die Burschen und 5 Kilometer für die Mädchen. Starker Wind machte allen Biathleten am Schießstand schwer zu schaffen, wer ein wenig Glück hatte, konnte sich viel Zeit sparen. Die beste Schießleistung zeigte Johannes Krey mit nur 4 Fehlern bei 20 Schuss, letztlich landete er auf dem 20. Platz. Bei Leo Pfund war das nicht der Fall, mit 9 Fehlern reichte es zu Platz 13. Florian Wolpert kämpfte mit den Bedingungen und 12 Fehlern, was ihn auf Rang 18 verwies.

Auch die Mädchen hatten an diesem stürmischen Sonntag zu knabbern. Magdalena Siglhuber kam mit sechs Fehlern auf Rang 14, Vroni Kaltenhauser mit 17 Fehlern auf Platz 11.

Nun sind wieder knapp  zwei Wochen Pause, bevor es zum nächsten Deutschlandpokal nach Altenberg in Sachsen geht.